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Bahren - 650 Jahre!

Unser kleiner idyllischer Ort feierte 1998 das 650jährige Bestehen seiner ersten urkundlichen Erwähnung aus dem Jahre 1348. Er liegt direkt an der Mulde (Mulda - wahrscheinlich aus dem slawischen Mildawa hervorgegangen), mitten im schönen Muldental des Freistaates Sachsen.
Entstanden aus einer dörflichen Ansiedlung entwickelte sich später eine aus roten Ziegeln gebaute Fabrik-Siedlung namens "Kamerun"( in Anlehnung zur deutschen Kolonie, da Bahren "über dem Wasser" lag).

 

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Hier wohnten vor allem die Arbeiter der Papierfabrik Golzern, die aus der 1838 gegründeten Papiermühle hervorging und wo 1862 die erste Papiermaschine lief.
In Bahren entstand 1902 eine 2-klassige Volksschule und ein Betsaal.
Die erbauten Wohnhäuser, die Schule und der Kirchensaal sollten viele Arbeitskräfte ansässig machen.

           

Um den Nachwuchs der Papiermacher zu sichern, wurde neben der praktischen Berufsausbildung eine theoretische Ausbildungsstätte und das Lehrlings- wohnheim (1955) in Bahren geschaffen.

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Zu dieser Zeit (ab 1962) gab es im Ort auch eine eigene Motor-, See- und Schießsportgruppe. Ebenso wurde Fuß- und Volleyball aktiv gespielt.
     

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Bahren war und ist von Golzern durch die Muldenbrücke getrennt. Diese 1890 eingeweihte Dreibogenbrücke (links) ruhte auf je zwei Land- und Wasserpfeilern.
Mittlerweile musste sie altersbedingt einer neuen Brücke weichen (unten). 

 

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Heute leben ca. 300 Einwohner in einer landschaftlich reizvollen Gegend.
Direkt im Muldenbogen liegt die Wochenendsiedlung "Loreley".

loreley.jpg (22654 Byte)

Ein Blick zum Wehr alt
und zur Autobahnbrücke über die Muldealt.

 

 

Die Felsenpartie "Prinzengrotte",

Grotte2.jpg (31981 Byte)

der Gefangenenfriedhof
(1914 - 1916) mit Obelisk
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und die Villa der Schröderschen Papierfabrik gehören u.a. zu den Sehenswürdigkeiten von Bahren.

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Im Trakehner Gestüt "Grigoleit" werden nicht nur edle Trakehner-Pferde gezüchtet, hier gibt es auch für Hobby-Pferdesportfreunde interessante Angebote.

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Wander- und Radwege laden entlang des Muldenufers  zu einem erholsamen Spaziergang durch die Natur ein oder man besucht die nahegelegene Kreisstadt Grimma.

Bis 31.12.2010 gehörte Bahren als Ortsteil postalisch zu Nerchau, telefonisch zum Ortsnetz Grimma und zur Kirchgemeinde Hohnstädt. Daran sieht man, welchen Stellenwert Bahren genossen hat, den keine der beiden Städte wollte uns loslassen. :-))
Seit dem 01.01.2011 ist Bahren ein Ortsteil von Grimma. Endlich!

Wir sind eben doch etwas besonderes. Wir Bahrener!  Wir Kameruner!